So … Ich habe gerade die Petition Kein Atom-Deal mit Putin! unterzeichnet. Ich fände es famos, wenn auch ihr dieses Anliegen unterstützen würdet. Denn: Je mehr Menschen mitmachen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Petition Erfolg hat. Also: Haut rein, ich zähle auf euch!
Schnupfen statt Ostereier
Meine Nase läuft wie blöd, und husten muss ich auch, aber wenigstens hab ich keinen Schüttelfrost oder Gliederschmerzen.
Ja, der Osterhase hat mir Krankheit gebracht statt Schokoladeneier, und dafür muss er büßen. Ich konnte ihn erlegen, werde ihm das Fell über die Ohren ziehen und ihn braten. Dann esse ich halt doch mal Fleisch.

Raumschiffe in Science-Fiction-Filmen
Raumschiffe in Science-Fiction-Filmen sind meiner Ansicht nach fast immer unrealistisch dargestellt:
- Sie haben Formen von Flugzeugen. Flugzeuge bewegen sich allerdings innerhalb der Sphären unseres Planeten, nicht in einem luftleeren Raum. Die Form des Rumpfes und der Tragflächen ist so gestaltet, dass die Luft auf bestimmte Art und Weise verdrängt wird. Ein Raumschiff hingegen bewegt sich in einem weitgehend materielosen Raum, in einem Vakuum.
- Sie arbeiten mit Schubantrieben, ähnlich wie unsere irdischen Flugzeuge, und können quasi im Weltraum gelenkt werden. Das ist Unsinn, aufgrund der Tatsache, dass sie sich eben, wie oben gesagt, in einem Raum befinden, der keinen Widerstand bietet, wie etwa Luft. Wie sollen Schub durch ausgestoßene Gase (als Verbrennungsrückstände) und damit auch Geschwindigkeits- und Richtungsänderungen im Vakuum möglich sein?
- Die Routen von Raumschiffen müssten so berechnet worden sein, dass die Raumschiffe sich anhand der Gravitationskräfte von kosmischen Körpern, also Planeten, Fixsternen usw. durch den Raum bewegen – so wie sich zum Beispiel Kometen durch den Raum bewegen, gesteuert durch die Anziehungskräfte großer Körper (Planeten, Fixsterne).
Ich weiß nicht, ob das oben Gesagte so zutrifft, ich bin kein Physiker. Man müsste recherchieren und mit sachkundigen Leuten sprechen.
Als da wären
Selten höre oder lese ich noch die Formulierung »als da wären« für eine Aufzählung, also beispielsweise: »Ich kann dir verschiedene Früchte anbieten, als da wären: Bananen, Äpfel, Erdbeeren«. Neulich stieß ich aber doch mal wieder auf so ein Gebilde.
Für mich klingt das immer altbacken und hässlich. Ich würde wohl eher sagen: »… Früchte anbieten, nämlich: …« oder »… folgende Früchte anbieten: …« Und darüber hinaus erscheint mir der Konjunktiv falsch.
Na ja, ich wollte das nur mal erwähnen.
Gesamtkriminalität
Eins vorweg: Ich bin froh, dass wir einen freien und unabhängigen Journalismus in Deutschland haben. Nur leider passieren – vermutlich unter Zeitdruck – immer mal wieder Fehler oder es kommt zu seltsamen Formulierungen, über die ich beim Lesen stolpere. Hier ist so ein Fehltritt:
Obwohl die Gesamtkriminalität im Städtedreieck sinkt, bereitet die Zunahme der Polizei Sorgen.
– Überschrift aus einer regionalen Online-Tageszeitung
Das klingt nicht wirklich logisch, oder? Da wurde wohl die Überschrift irgendwie blöd zusammengestückelt. Der Text im Artikel lautet nämlich:
Obwohl die Straftaten insgesamt zurückgehen, bereitet die Zunahme von Gewalt- und Straßenkriminalität der Polizei Sorgen.
– Text im Artikel
Ja, so klingt es schon plausibler.
Spam: Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro
Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie vom Europäischen Forschungsrat für eine Förderung in Höhe von 1,5 Millionen Euro ausgewählt wurden. Wir hoffen, dass diese Förderung – ob groß oder klein – Ihnen heute ein Lächeln ins Gesicht zaubert.
– Aus einer Spam-Mail
Statt eines Lächelns zaubert mir so eine schwachsinnige Spam-Nachricht höchstens die Zornesröte ins Gesicht. Und egal, wie viele Filter ich auch immer setze – nach einer gewissen Zeit kommt doch wieder irgendein neuer Mist durch.
Zitate von Astrid Lindgren
Auf GEOlino findet man zwölf schöne Zitate von Astrid Lindgren, der Autorin von Pippi Langstrumpf. Irgendwie lustig finde ich das folgende Zitat: »Und dann muss man ja auch noch Zeit haben, einfach da zu sitzen und vor sich hin zu schauen.« Hm … Ich wusele meistens lieber rum, weil es halt immer was zu tun gibt …