Ja, das ist doch mal ein sagenhaft schöner Sonnenuntergang, nicht wahr?
Doch halt: Das ist in Wirklichkeit gar kein Sonnenuntergang; ich habe euch nämlich hinters Licht geführt, denn hier strahlt einfach nur ein … ähm … Strahler auf meinen knallrosafarbenen Couchtisch.
Ich habe kurzerhand aus zwei Fotos eins gemacht und alles noch ein wenig nachbearbeitet. Das ging ruckzuck. Kunst soll ja nicht allzu viel Mühe machen und Zeit rauben, finde ich. So, jetzt leg ich mich erst mal wieder in bisschen hin.
Nein, ich will mich nicht über ausländische Mitbürger lustig machen. Ich kann schließlich auch nur meine Muttersprache Deutsch und ein bisschen Englisch. Aber manche Sätze, auf die ich hier und da so stoße, klingen einfach drollig, wie zum Beispiel dieser hier: »die teilen sind ok wir können die preis reden«.
Klar versteht man, was gemeint ist. Aber ich musste halt schmunzeln – war allerdings auch froh, dass ich nicht in einem fremden Land lebe und mühselig eine andere Sprache lernen muss. Da hätte ich auch so meine Schwierigkeiten, ganz klar. Und ich wäre sicherlich nicht gerade begeistert, würde man über mich lachen.
Und so bin ich ein bisschen zwiegespalten bei der Veröffentlichung dieses Blogartikels.
Wenn ich durch bestimmte sinnvolle Maßnahmen Geld einsparen kann, zum Beispiel beim Heizen in einem so fiesen Winter wie im Januar 2026, dann bin ich natürlich froh bis begeistert. Doch was ist eine »vermeindliche« – oder richtig geschrieben: vermeintliche – Einsparung?
Der Duden erklärt das Wort. Demnach meint oder glaubt man nur, etwas einzusparen – tut es in Wirklichkeit aber gar nicht.
Sinnvoll wäre also ein anderes Wort, möglichst in korrekter Rechtschreibung. Wie wärs mit vermutliche oder voraussichtliche Einsparung?
Wie blöd kann man eigentlich sein, um Geld dafür auszugeben, dass es mal kurz Bumm! macht? Sonst höre ich doch immer, alles sei so furchtbar teuer geworden, und man könne sich ja kaum noch etwas leisten.
Und was ist mit Umweltverschmutzung und verängstigten Tieren durch die Böllerei? Prügel gibt es dafür vom Windmühlenflügel – der Mensch lernt schließlich nicht, wenn es nicht ordentlich weh tut.